Anke Dill

Duo Anke Dill und Florian Wiek

Anke Dill, Violine, und Florian Wiek, Klavier, bilden seit 2004 ein erfolgreiches Duo, das Repertoire aller Epochen spielt. Zuletzt begeisterten sie beim Auftritt im Kirchheimer Schloss u. a. mit der Violinsonate der belgischen Geigerin und Komponistin Jane Vignery:


Kirchheimer Zeitung: Kritik vom 4.1.2012

Anke Dill und Florian Wiek spannten ihren Hörern die ausdrucksstarke, hoch emotionale Welt der Violinsonate in a-Moll op. 8 von Jane Vignery auf. Sie beschränkten sich nicht allein darauf, differenziert der großen Dichte des Tonsatzes und seinen teils eruptiven Gesten nachzugehen, sie eröffneten auch den Blick für eine tiefere Schicht, die hinter dem reich ziselierten klanglichen Ereignis liegt und Vignerys geistig-kontemplativen Umgang mit dem komplex gewobenen Tonsatz erfahrbar werden ließ. So geriet der Konzertabend zum substanzbildenden Vorgang.
Dem Prädikat „meisterlich“ wurden Anke Dill (Violine) und Florian Wiek (Klavier) im Rahmen ihres kammermusikalischen Gastspiels im Kirchheimer Schloss mehr als gerecht. Makelloses, von großer Homogenität geprägtes Zusammenspiel, geschmacksicheres Stilempfinden im Verbund mit außerordentlicher klanglicher Qualität und einer stupenden, ganz in den Dienst am Kunstwerk gestellten Virtuosität machten den Konzertabend zum Erlebnis.
Vollständige Kritik:
Kirchheimer Schloss Konzertkritik

Südwest Presse:
Großartige Darbietungen
Viel Beifall für "Duo Wiek" im Roten Saal des Donzdorfer Schlosses
Für ein herausragendes Konzerterlebnis sorgte das "Duo Wiek" mit Geigerin Anke Dill und Pianist Florian Wiek im Donzdorfer Schloss
...eine unbändige Musizierfreude. Der Vortrag war denn auch von Beginn an geprägt von zupackendem, vorwärtsdrängendem Gestus. Der zweite Satz, von Beethoven "Tempo di Minuetto" betitelt, ließ nichts von seiner Herkunft als höfischer Tanz erkennen, sondern war ein Scherzo mit derben Späßen und viel Agogik, und der Schlusssatz wurde von den Spielern zu einem wahren Teufelstanz gestaltet. Ein großartiges Stück in ebenso großartiger Darbietung!
Vollständige Kritik:
Donzdorfer Schloss